ACHTZIG KILOMETER? OH YEA!
Ihr lieben verrückte, besorgten "Warum-schreibst-du-nichts-mehr?" & "Trainierst-du-fleißig?"-Frager: Ja, ich trainiere und es geht mir super.
Man bzw. Frau muss aber auch mal am Fluss sitzen, quatschen, die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen, dass ist mal ganz genau so wichtig wie hartes Training, vielleicht sogar wichtiger aber auf alle Fälle soooooo viel schöner.
Heute jedenfalls bin ich gut vorbereitet, mit zwei Flaschen Wasser, Geld, Kleidung in verschiedenen Lagen und 100% Akku auf die große 80km-Trainings Reise gegangen.
Nicht ohne vorher den wohl traurigsten und auch vorwurfsvollsten Blick eines kleinen Vierbeiners durch die Scheibe zu erhaschen den man sich vorstellen kann.
Ich konnte das: "Ich hasse das Fahrrad weil ich dann nicht mit darf" förmlich in den Augen sehn...
Die ersten 20km bei Gegenwind habe ich in meinem Kopf geflucht (das geb' ich zu) und das kann ich wunderbar. Dann als ich mich meinem Schicksal ergeben hatte, habe ich Spaß daran gefunden mal richtig Gas zu geben und die Sonne auf der Nasenspitze zu spüren.
Während meiner Fahrt habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob ich Rad fahren eigentlich mag, also so mag, das ich nach der Tour noch weiter mache. Und ehrlich, momentan gibt es dazu keine Antwort.
Ich habe Euch mal die Nachteile/Vorteile aufgeschrieben, besonders für die Mädels, die mich immer wieder fragen wie das so ist, mit dem Rad fahren, den Muskel und dem Knackarsch.
Die Aufstellung beinhaltet immer zuerst den Nachteil gefolgt von dem Vorteil.
Mein Weg heute führte mich nach Offenbach am Main, fragt mich nicht wie ich das Ziel ausgewählt habe, es ist einfach so passiert.
Das Riesen-Graffiti am Frankfurter Osthafen zeigt den toten Flüchtlingsjungen Aylan aus Syrien, der letztes Jahr an der türkischen Küste angespült wurde. Ich habe dort das erste Mal eine kurze Pause eingelegt.
Weiter ging es immer am Main entlang, was für ne schönen Skyline.
Little Manhattan: Ich mag dich.
Dann wurde es kompliziert, der Radweg war ein einziges Labyrinth aus Bauzäunen, Brücken und Unterführungen. Lediglich ein paar nette Schilder hier und da, erleichterten die Orientierung.
Und da ist es: OFFENBACH AM MAIN, und wenn ich es nicht selber gesehen hätte, ich würde es nicht glauben. Sieht es nicht aus wie im Urlaub?
Hier das Ergebnis von heute und auch wenn ich mir schon das ein oder andere Lob abgeholt habe, ich bin schon auch stolz auf mich selbst…
Und ich, setzt mich jetzt mit nem verdienten Eis in die Sonne… bis bald ihr Lieben…
Man bzw. Frau muss aber auch mal am Fluss sitzen, quatschen, die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen, dass ist mal ganz genau so wichtig wie hartes Training, vielleicht sogar wichtiger aber auf alle Fälle soooooo viel schöner.
Heute jedenfalls bin ich gut vorbereitet, mit zwei Flaschen Wasser, Geld, Kleidung in verschiedenen Lagen und 100% Akku auf die große 80km-Trainings Reise gegangen.
Nicht ohne vorher den wohl traurigsten und auch vorwurfsvollsten Blick eines kleinen Vierbeiners durch die Scheibe zu erhaschen den man sich vorstellen kann.
Ich konnte das: "Ich hasse das Fahrrad weil ich dann nicht mit darf" förmlich in den Augen sehn...
Die ersten 20km bei Gegenwind habe ich in meinem Kopf geflucht (das geb' ich zu) und das kann ich wunderbar. Dann als ich mich meinem Schicksal ergeben hatte, habe ich Spaß daran gefunden mal richtig Gas zu geben und die Sonne auf der Nasenspitze zu spüren.
Während meiner Fahrt habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob ich Rad fahren eigentlich mag, also so mag, das ich nach der Tour noch weiter mache. Und ehrlich, momentan gibt es dazu keine Antwort.
Ich habe Euch mal die Nachteile/Vorteile aufgeschrieben, besonders für die Mädels, die mich immer wieder fragen wie das so ist, mit dem Rad fahren, den Muskel und dem Knackarsch.
Die Aufstellung beinhaltet immer zuerst den Nachteil gefolgt von dem Vorteil.
- Ständiger Hunger / Ununterbrochen kann man sich was unter die Nase schieben ohne zuzunehmen.
- Man hat weniger Zeit für private Termine "Ich bin Rad fahren"/ Man lernt neue Leute/Radfahrer kennen.
- Erleben von Nahtot-Erfahrungen weil z.B. ein LKW einem beim Abbiegen übersieht und es knapp wurde/ Nahtot- Erfahrungen können andere Dinge in die richtige Perspektive rücken.
- Ständig muss man auf Tiere achten, Enten und Gänse sind überall / Natur pur, so viele verschiedene Tiere in freier Wildbahn zu erleben ist sehr cool, Tierbabys sind süß und gut für die Seele.
- Die Klamotten, z.B. diese engen Skiny Jeans passen nicht mehr, wenn ein paar Muskeln dazu kommen/ Die Klamotten passen nicht mehr: NEUE kaufen! Wie sagte doch meine liebe Freundin, "vom kurven gibt's Kurven und Knackarsch. (Der Overall hat "Mama" zu mir gesagt.)
Mein Weg heute führte mich nach Offenbach am Main, fragt mich nicht wie ich das Ziel ausgewählt habe, es ist einfach so passiert.
Das Riesen-Graffiti am Frankfurter Osthafen zeigt den toten Flüchtlingsjungen Aylan aus Syrien, der letztes Jahr an der türkischen Küste angespült wurde. Ich habe dort das erste Mal eine kurze Pause eingelegt.
Weiter ging es immer am Main entlang, was für ne schönen Skyline.
Little Manhattan: Ich mag dich.
Dann wurde es kompliziert, der Radweg war ein einziges Labyrinth aus Bauzäunen, Brücken und Unterführungen. Lediglich ein paar nette Schilder hier und da, erleichterten die Orientierung.
Und da ist es: OFFENBACH AM MAIN, und wenn ich es nicht selber gesehen hätte, ich würde es nicht glauben. Sieht es nicht aus wie im Urlaub?
Und ich, setzt mich jetzt mit nem verdienten Eis in die Sonne… bis bald ihr Lieben…


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